Die HerzBerg Schafe

 

Vier Coburger Fuchs-Schafe (gefährdete Nutztierrasse),

Jenna, Jade und ihre Lämmer Josefine und Jorinde

Drei Krainer Steinschafe (gefährdete Nutztierrasse),

Mari, Sally, Lamm Smilla

und Steinschafmix-Lamm Mia Mocca,

drei Merino-Mixe, Ronja, Birka, Motte

 

 

Die zutraulichen und kontaktfreudigen Schafe genießen ganz offensichtlich die Gesellschaft von Menschen.

Sie lassen sich mit Vorliebe streicheln oder striegeln oder grasen in unserer Nähe, während wir die Wolle verarbeiten, singen, Geschichten lauschen oder anderweitig beschäftigt sind.

Merino Birka begrüßt uns immer lautstark bei der Ankunft, während Steinschaf Sally gar nicht genug genug gekrault werden kann. Coburger Fuchs Jenna, mit fünf Jahren die Älteste in der Gruppe und damit Leitschaf, blickt dem bunten Treiben mit etwas Skepsis zu, was Tochter Jade meist begleitet, während Motte wieder ihr Ding macht.

Ronja und Mari folgen immer artig und unauffällig.

Es macht Freude, zu sehen, wie verschieden selbst die Schafe einer Herde sind und sie mit dem Hütehund Lana in ihrem innigen Verhältnis zu beobachten und einfach die Zeit auf der Weide inmitten herrlicher Natur zu verbringen. Insgesamt ist die beruhigende Wirkung der Schafe schon nach kurzer Zeit deutlich spürbar. Schafe sind ganz hervorragende Zuhörer und Begleiter. Mit ihrer Geste, sich als Individuum für die Gemeinschaft zurückzunehmen, wirken sie für uns vorbildlich.

 

Außerdem lernen wir an ihnen viel über die landwirtschaftlichen Arbeiten, über Nutztiere und ihre artgerechte Haltung, über die Verarbeitung von Wolle, den Naturschutz und über uns selbst.

 

Im Oktober war Coburger Fuchs-Bock Franz zu Besuch und nun gab es seit Anfang März 2019

neun wunderbare Lämmer, fast alle tragen Franzens weißen Stern auf der schokoladenbraunen Stirn!

Coburger Jenna bekam als erste die Zwillinge Jorinde und Joringel, dann folgte Jade mit Janosch und Josefine, die zum Flaschenlamm wurde, da die Mutter sie nach einem Tag entschlossen verstieß. Sie bedarf nun besonderer Fürsorge, ist aber gut in die Herde integriert und natürlich sehr menschen- und hundebezogen.

Die Merino-Mixe Ronja mit den lustigen Böckchen Rubin und Remus und Birka mit ihrem schönen Balin sind besonders fürsorgliche Mütter, obwohl sie damals Flaschenlämmer waren.

Die Krainer Steinschafe Mari und Sally haben uns jeweils ein wunderschönes Lämmchen geschenkt, Mia Mocca und Sirius.

Motte hat sich für das Single-Dasein entschieden und blieb ohne Lamm, dafür haben wir noch Krainer Steinschaf Smilla aufgenommen, zart und schneeweiß-ein großer Gewinn für unsere Herde und die pädagogische Arbeit.

 

Das Leben mit der Herde und den lustigen Lämmern ist besonders bewegt und lebensfroh--es macht einfach glücklich, dort zu sein.

 

 

Mehr Hintergrundwissen zu den Schafen unter Hintergründe