Tagebuch 2021

Hier gibt es immer wieder aktuelle Berichte aus dem Tagebuch von              HerzBerg Herdecke und den lieben Tieren

09.04.2021

 

Ein guter Tag geht zu Ende:
Heute waren wir von morgens bis abends auf der Weide und haben mit Santi ausführlich das Laufen geübt , Zäune umgesetzt und für die HerzBerg-Herde ein frischgrünes Wiesenstück freigegeben und über den Tag verteilt drei Einsätze gehabt.
So wurde unser grüner Platz heute gleich mehrfach besetzt und konnte zusammen mit den Tieren Kraft spenden. Der grüne Stuhl steht für Rast in der Natur und bei sich selbst, fürs Hinlauschen und Niederlassen, fürs Kraftschöpfen und für inneren Aufbruch aus einer besonnenen Lage heraus.
Der Grüne Platz steht für Stille und für Frieden mit sich selbst und den Geschöpfen
und für den Mut innezuhalten und in Richtung des ureigenen Weges aufzubrechen.
Interessierte Kinder haben heute auf achtsame Weise den Lämmern gezeigt, wie lieb die Menschen sein können und eine Schafpatin, die unsere Herde herzlich unterstützt, hat sich bei uns niedergelassen. Unsere Hunde waren immer an unserer Seite und wir sind sehr froh, sie dabei zu haben, jeden auf seine Weise.
Wir sind so zufrieden, dankbar und müde wie Santi und freuen uns auf den nächsten Tag 😌

08.04.2021

 

Es stürmt, regnet und schneit derzeit und wir sind daher erneut runter ins Winterquartier gezogen und denken dankbar an Dachdeckermeister Daniel Jakobs,

der im letzten Jahr ehrenamtlich fünf Tage Arbeit in die Reparatur des Winterquartiers steckte, um den Schafen ein dichtes Dach über dem Kopf zu bescheren! Das ist mehr als gelungen und die Schafe, die Lämmer und wir freuen uns täglich aufs Neue darüber! Und auch Santi profitiert von diesem sicheren Ort! Danke, Daniel Jakobs!
In diesem Sinne: Wer einen guten Dachdecker braucht...hier unsere Empfehlung!

07.04.2021

Wir sind aufgrund der Wettervorhersage vorgestern vorsichtshalber zum Winterstandort zurückgekehrt und nun sehr froh, dass wir hier sind. Wir haben nicht damit gerechnet, dass der Winter sich noch einmal so entschlossen über dem Frühling breitmachen würde.

Wir hoffen, es ist ein letztes Aufbegehren und dann dürfen wir, obwohl der Frühlingsgruß wegen der Coronalage ausfallen muss, endlich ein wenig aufatmen und die Wärme genießen.

Santi ist in einem gesonderten Abteil im Stall und übt weiter, doch noch eigenständig laufen zu können.

Ein Rollwagen wird bald geliefert, um dieses Muskeltraining zu unterstützen und unsere Rücken etwas zu entlasten, da wir bislang täglich gebeugt mit Santi über die Weide galloppieren. Wir hoffen , dass es der Kleine schafft und dass er bald mit den anderen Lämmern um die Wette laufen kann, der Ausgang ist aber zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen.

Die Auszeit bei den Schafen ist trotz der Wetterlage ein gefragtes Angebot und die Schafe freuen sich immer wieder über so den lieben Besuch.

31.3.2021

 

Heute machten  wir uns mit Santi im Bollerwagen auf den Weg zu einer neuen ebenerdigen grünen Weide. Die Herde lief artig an unserer Seite und Santi rollte im Bollerwagen hinter seiner Mutter Smilla her. Wir kamen gut auf der neuen frischen Weide an und Santi bezog ein Extraquartier mit seiner Mutter--da er ihr ja nicht folgen kann, stellen wir auf diese Weise sicher, dass sie zusammen bleiben.

Das Abteil wird jeden Tag ein Stück weiter gestellt, so dass auch Smilla und Santi immer neu in den Genuss frischer grüner Wiese zum Abweiden kommen. Santi tut die ebene Fläche gut, er kann in diesem Rondell auch alleine das Laufen üben, wenn er sich an der linken Site angelehnt  ans Gitter weiter bewegt und auch das Trinken gelingt den beiden auch ohne unsere Hilfe immer öfter. Dann trinkt Santi einfach im Liegen bei Smilla, die ruhig über ihm steht.

Wir hoffen, dass Santi eine Taktik entwickelt, wie er zunehmend mobilder werden kann. Die Gehbehinderung  hat sich nicht gebessert, aber die Chance, dass er mithilfe von Training und kostenfreier Physiotherapie (Danke, Svena Edler) und Wachstum Muskeln und Nerven kräftig, bleibt noch eine Weile bestehen.

30.03.2021

 

Der Tierarzt diagnostizierte heute Santi eine im Mutterleib bei der Entwicklung entstandene, angeborene Beckenlähmung, die möglicherweise mit zunehmendem Alter und Gewicht schlechter statt besser wird.  Santi hat dadurch ein verkürztes rechtes Bein und kann leider das linke Bein aus neurologischen Gründen nicht ansteuern.

Er hat für Santi wenig Hoffnung auf ein lebenswertes Leben aus tierethischer Sicht, aber ein Wunder auch nicht ausgeschlossen.Dazu muss man sagen, dass wir einen wunderbaren, einen unsere Schafe sehr wertschätzenden und liebevoll begleitenden Tierarzt haben, dem wir voll vertrauen.

Hochdosiertes Vitamin B, die intensive Begleitung durch die Tierphysiotherapeutin Svenja Edler und weiteres Lauftraining mit uns auf einer neuen , ebenerdigen Weide, zu welcher wir heute mit der Herde ziehen, sind die Chance, die wir Santi weitere 4 Wochen einräumen --so lange er weder Leid noch Schmerzen hat -

dann kommt der Tierarzt zur zweiten Impfung wieder und beurteilt neu... Drückt uns bitte die Daumen.

Dem Rest der Herde geht es gut, die Lämmer sind wohlauf und wir freuen uns über den Frühling, auch wenn unser Frühlingsgruß leider wegen der Corona-Lage ausfallen muss.

29.3.3021

 

Heute kommt der Tierarzt zum Impfen der Herde und zur Beurteilung von Santis Perspektiven.

Zudem rüsten wir zum Weidewechsel auf eine ebenmäßige Weide, um der Herde grünes Gras und Santi die optimalen Übungsmöglichkeiten zu geben.

Zusammen mit dem hoffentlich nun einsetzenden Frühling geben wir unser Bestes, zu strahlen  und zum Aufbruch bereit zu sein und uns von der aktuellen Corona-Lage nicht atemlos werden zu lassen.

Hier schaut Silas nach dem kleinen gehbehinderten Santi.

Wir danken allen für die guten Gedanken und die Unterstützung!

24.03.2021

 

Santi ist jetzt drei Wochen alt und gibt uns immer neue Rätsel auf - manchmal verlieren wir den Mut, weil er immer noch nicht alleine aufstehen kann, dann wieder galoppiert er, wenn wir ihn am Schwanz stützen, übermütig über die Weide ! Gestern war die Physiotherapeutin, die wunderbare Svenja Edler bei uns, deren Kosten zuerst eine unserer lieben Schafpatinnen trägt und die signalisierte, dass sie für diesen Kleinen Kämpfer Santi, bei dem Sie Hoffnung auf Besserung hat und der auch ihrer Meinung nach eine echte Chance verdient hat, auch ehrenamtlich weiterhin zu uns kommen wird, so lange er weiterhin diese Lebensfreude hat und ohne Schmerzen ist.
Nun heißt es nicht nur weiterhin täglich etliche Stunden das Bewegen, Aufstehen und Laufen üben, indem wir hinten an Santi dran kleben und den heftigen Linksdrall, den er hat und der komplett an das Pusher Syndrom bei Schlaganfall-Patienten erinnert, auffangen, sondern nun werden wir auch täglich die physiotherapeutischen Übungen mit ihm machen, um ihn zu mobilisieren. Am Montag kommt der Tierarzt zum Impfen der Herde, wir sind auch auf seine neue Diagnose und Hilfestellung gespannt. Wir überlegen derzeit, ob wir Santi vor Ort röntgen lassen, um einen realen Blick auf seinen Zustand
und damit auf seine Lebensperspektive zu haben.
Ein Schaf, was nicht mobil mit der Herde ziehen kann, hat natürlich ein schwerwiegendes Problem.Zudem entstehen mit zunehmendem Alter Pansenprobleme und andere Komplikationen durch Festliegen.
Auch erörtern wir die Idee eines Rollwagens, sollte keine Besserung eintreten. Da wir aber durchweg Weiden mit Hanglage haben und zudem viele Standorte mit Stromzaun gesichert sind, ist dies keine wirkliche Option.
Wir wollen Santi nicht um jedemn Preis am Leben halten, sondern müssen die Lage aus tierethischer Sicht täglich neu einschätzen. Derzeit ist er trotz allem sozusagen mopsfidel :)
Santi ist mit dem sich verbindlich kümmernden Mutterschaf Smilla in einem abgetrennten Bereich im Weidezelt, um ihn zu schützen, da er dort, wo er umkippt , liegenbleibt und nicht mehr aufstehen kann.
Er kann sich dann nicht nur verletzen sondern wäre auch den Krähen, die es auf schwache Lämmer abgesehen haben, ausgeliefert.
Täglich öffnen wir diesen Bereich in einen größeren Außenbereich, wenn wir vor Ort sind (Foto) und führen die beiden mehrere Stunden mit der Herde über die Weide.
Den anderen Lämmern geht es wunderbar und sie turnen den ganzen Tag übermütig über die Weide.
Als Santi geboren wurde und so schwarz neben der weißen Smilla lag, dachte ich noch:
Hell und Dunkel liegen im Leben stets ganz nah beieinander. Und so ist es , kleiner Santi ... welchen Weg wirst Du wohl nehmen ?
Wer Santis Heilungsversuche finanziell unterstützen möchte, kann dies hier tun:
22.03.2021
Mensch und Tier auf AUGENHÖHE
 
Wird unser Frühlingsgruß mit all den lieben Menschen und Tieren, den lustigen Lämmern, fröhlichen Liedern und Geschichten auf der Waldzeltweide auch in diesem Jahr wieder ausfallen müssen?
Derzeit bangen wir darum...und auch so viele Einsätze mit den Hühnern oder Hunden in den Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen und auf der Schafweide bei den 19 HerzBerg-Schafen sind schon so lange nicht mehr möglich...was kommt jetzt?
GottseiDank darf die Einzelförderung und das Coronakonforme Angebot "Auszeit bei den Schafen" mit wunderbar verzaubernder Schafsnähe und Herdenruhe stattfinden
für Jung und Alt, für Einzelpersonen und Familien.
Derweil wachsen die Lämmer heran, machen ihre lustigen lebensfrohen Bocksprünge und Böckchen Santi übt beharrlich das Laufen. Wir alle warten auf den Frühling.
16.03.2021
Neue Eindrücke von den HerzBerg-Krainer Steinschaf- Lämmern 🙏🍀
Während Lämmchen Selma schon lustig unter Mutter Sallys Obhut mit der Herde läuft, ist Mari mit den Zwillingen Merida und Mu noch bis Donnerstag in der Lammbucht, damit die Kleinen noch ganz viel Ruhe mit Mama haben.
Derweil begleitet Smilla ihren Sohn Santi unendlich geduldig und hingebungsvoll in ihrer Ecke- er hat durch eine Muskelschäche und möglicherweise ein zu kurzes Beinchen noch große Schwierigkeiten alleine aufzustehen, so dass wir seit 12 Tagen alle drei bis vier Stunden vor Ort sind und ihn stützen, massieren, und für mehrere Stunden mit einer Schiene am Bein Gehübungen machen, so seine Muskeln und Nerven stärken und hoffen, dass er es bald alleine schafft.
Er ist ein überaus lebenslustiges, verschmitztes, frohes und bescheidenes Kerlchen, der alles gibt, um irgendwann ins Leben loszutraben.
Einmal mit unserer Hilfe aufgerichtet, zeugen lustige kleine Bocksprünge immer wieder von seiner Lebenslust und seinem Lebenswillen.
Seine Demut ans Leben macht uns immer wieder sprachlos und macht auch den nächtlichen Besuch wertvoll.
13.3.2021
Mari hat heute Mérida und dem kleinen Mu das Leben geschenkt - wir sind so fröhlich ! Und stellt Euch vor, sie hat zum 3.Mal am 13.3. gelammt , 2019 und 2020 brachte sie ihre Lämmer ebenfalls zu diesem Datum zur Welt, so dass wir also heute 5fachen Geburtstag feiern !
Willkommen im Leben, Ihr zwei!

11.03.2021

 

Heute ist Santi eine Woche alt und inzwischen ist er, obwohl er noch nicht ohne unsere Hilfe aufstehen kann, schon einige Schrittchen gelaufen und übt immer wieder das Stehen und Ausbalancieren, wenn er einmal auf den Beinen ist. Er trinkt mit entschlossenen Zügen die Milch von Mutter Smilla, die inzwischen manchmal von uns durch kleine Portrionen Bio-Kuhmilch mit Sahne ergänzt wird, wenn Smilla das Prozedere mal wieder zuviel wird und sie nicht lange genug stehen bleibt. Santi verträgt bislang dieses Verfahren gut, noch immer kommen wir alle drei-vier Stunden zu ihm, da sein Leben komplett von unserer Hilfe abhängt und weil er durch die Lauf- und Stehübungen, die Massagen und Bewegungsanregungen sichtbare Fortschritte macht. Wir hoffen sehr, dass er bald selbständig aufstehen, laufen und stehen kann und bald mit den anderen Lämmern über die Wiesen tollt.

06.03.2021

Derzeit sind wir natürlich noch mehr vor Ort bei den Schafen als sonst. Heute morgen haben wir um acht bei den Schafen schon bemerkt, dass Sally eine andere Stimmung hatte. Während wir in Ruhe erst Santi versorgten und dann die ganze Herde, fiel uns Sally zunehmend durch die Zeichen der nahenden Geburt auf:

Lippen lecken, Gähnen, auf dem Boden scharren, von der Herde absondern und durch einen engen Zusammenhalt zu ihrem Sohn Silas, dem sie auf Schritt und Tritt folgte.

Eine Runde mit den Hunden und eine kurzes Mittagessen war für uns noch drin, dann ging es am Nachmittag gegen 16 Uhr in die Geburt über. Während ich im Weidezelt nebenan den kleinen Santi am Euter von Smilla stützte, beobachtetet Anna unauffällig Sally bei der Geburtsarbeit, die sie zum dritten Mal ganz hervorragend leistete. Wir mussten nur einmal ein bisschen unterstützen und dann kam um 16.30 Uhr ein kleines Wesen auf die Welt, das schon nach ein paar Minuten, nachdem sie von Sally trocken geleckt worden war, aufstand und zielstrebig bei ihrer Mutter Milch trank. Selma war geboren!

Ein kleines Ding mit weißem Käppchen und einer Schnute zum Verlieben. Sie ist einfach da und macht alles mit, von der ersten Minute an.  Geboren , aufgestanden, getrunken, wir sind soooo dankbar ! Ein reicher Tag 🍀

06.03.2021

Da bist Du kleiner Santi mit pechschwarzem Fell, geboren am 4.3.2021 von der weißen Smilla und Du bist ganz unverwechselbar, einzigartig und lebensstark, obwohl Dir Deine Beine bislang aus Schwäche den Dienst versagen und wir Dich daher alle drei Stunden mit Smillas Milch in der Flasche füttern. Heute Nacht hast Du zum ersten Mal selbst geschafft, im Liegen mit unserer Hilfe aus Smillas prallem Euter zu trinken, die zum ersten Mal Mutter ist und ihre Sache so wunderbar fürsorglich macht.
Danke, Smilla, für Dein geduldiges Aushalten unserer Melkversuche und Dein Vertrauen in uns, dass wir es mit Deinem kleinen Santi gut meinen und Danke für Dein festes Band zu Deinem Sohn, dass wir durch die Unruhe bei unseren Hilfsversuchen nicht zerstören konnten.
Danke, Santi, kleiner Kämpfer, dass Du uns zeigst, wie im Leben Hell und Dunkel so nah beieinander liegen, dass es manchmal schmerzt und dass doch soviel Kraft und Hoffnung in allem liegt. Wir schaffen das!
 

02.03.2021

 

Wir gehen in die letzte Woche vor der Lammzeit, die Bäuche sind rund und die Euter prall. Allen Schafen geht es gut und wir freuen uns sehr auf die Lämmer. In diesen Tagen verbringen wir bewusst viel Zeit bei den Schafen, arbeiten auf der Weide und machen Klauenpflege der übrigen Schafe, lassen Schnauz und Schnabel Ihre Geschichten erzählen und kreieren daraus kleine Filmchen, die ganz nach Maulwurfsmanier und Rabenart von der erwachenden Natur, dem Zauber der Lammzeit und der Lebenswunder jenseits von Corona erzählen und die wir bald mit Euch teilen wollen.

24.02.2021

 

Seht Ihr die runden Bäuche? Und die Euter haben sich auch schon entwickelt...  Das bedeutet, dass die Geburten nahen. Bock Baldur war im Oktober mit Sally, Mari und Smilla auf der Hochzeitswiese und 150 Tage später werden bei Schafen generell die Lammungen erwartet.

Das ist bei uns ab dem 10. März, also in zwei Wochen beginnt die Lammzeit von unseren Krainer Steinschafe-wir sind so gespannt 🤩

Sally und Mari haben dann zu  dritten mal Lämmer,

Smilla (links oben) erwartet ihr erstes Lamm/Lämmer.

Wie viele Lämmer es werden, kann man nur schätzen:

Mari könnte, wie im letzten Jahr, nach ihrem jetzigen Bauchumfang wieder Zwillinge erwarten,

bei Sally und Smilla rechnen wir eher mit einem Lamm. Es wird auch spannend, welches Geschlecht die Schafe haben werden und ob sie wieder so lustig gefleckt wie im letzten Jahr sind oder ob Smilla möglichereise ein ganz weißes Lamm bekommt,

so wie sie damals selber eines war? Wir hoffen, dass wie in den letzten Jahren, alle gesund und munter sind und auch die Mutterschafe alles gut "über die Bühne" kriegen. Wir freuen uns riesig auf die Verstärkung der HerzBerg-Herde und werden nun noch öfter vor Ort sein, als wir es eh schon sind.

Bislang haben wir immer alle Geburten eng begleitet und wollen dies natürlich weiterhin tun. Wir schreiben Euch wieder!

18.02.2021

 

Die HerzBerg-Tiere geben auch derzeit in der Corona-Krise ihr Bestes, um unseren Klienten bei der tiergestützten Einzelförderung und der Auszeit bei den Schafen,

die unter den gegebenen Hygieneregeln weiterhin (unter freiem Himmel) stattfinden darf, Kraft, Freude und Lebensqualität zu schenken. Viele kleine und große Wunder können hier geschehen und sie können so sowohl die zum Teil schwer kranken Patienten unterstützen als auch Menschen, die akut durch die Einschränkungen der Coronakrise leiden, aufbauen, stärken und fördern.

Unsere Tiere mit ihrer ganz besonders authentischen und zutraulichen Art, auf die kleinen und großen Menschen unbefangen und fröhlich zu zugehen, eröffnen ganz neue Sichtweisen und Möglichkeiten des Umgangs mit gegebenen Situationen. 

Sie sind Ratgeber, Brückenbauer, Türöffner, Trostspender, Freund, Impulsgeber, Begleiter, Zuhörer, Spiegel der eigenen Befindlichkeiten, Animateur, Ruhepol, Gegenüber und bei kontinuierlicher Zusammenarbeit auch tierische Familie.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch in dieser herausfordernden Zeit wirksam sein und mithelfen dürfen. Die Hühner, Kleintiere, Hunde, Katze und Schafe ebenso.

13.02.2021

 

Jetzt sind es noch gut 4 Wochen, dann beginnt die Lammzeit. Wir sind so gespannt, wer die Herde bereichern wird. Wie im letzten Jahr erwarten Mari und Sally Nachwuchs vom Krainer Steinschafbock Baldur, darüber hinaus durfte auch Smilla zum ersten Mal mit auf die Hochzeitswiese.

Wie sehen wohl die neuen Lämmer aus, die ja fast alle Vollgeschwister unserer zauberhaften Krainer Steinschafe Marla, Muriel und Silas vom März 2020 sind. Unten seht Ihr noch einmal die gesamten Krainer Steinschafe, deren schlachtfreier Erhaltungszucht wir uns verdingt haben. Wir schätzen diese Schafrasse, neben all unseren anderen wunderbaren Schafen, sehr. Sie sind nicht nur vom Aussterben bedroht sondern charakterlich und optisch eine ganz besonders bezaubernde Schafrasse. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit ihnen arbeiten dürfen.

 

Links sehrt Ihr Sally, unten seht Ihr der Reihenfolge nach:

Mari und ihre Kinder Muriel, Marla, Sally´s Sohn Silas, Smilla

(mehr Info über die einzelenen Schafe und die Schafrasse unter :

Tierpatenschaften und 

Erhaltungszucht Krainer Steinschaf

09.02.2021

 

Der Winter hat uns derzeit in festem Griff, zweimal am Tag bringen wir zur Fuß den Wasserkanister zur Waldzeltweide hinauf, befreien die Tränke von Eis, füllen nach und verteilen Heu in alle Raufen und für jeden eine Hand Kraftfutter, damit die Tiere genug Energie haben, um die eisigen Temperaturen unbeschadet zu überstehen. Schafe haben eine so gute Isolation, dass sie nur minimale Wärmeverluste haben und so lange das Wiederkäuen läuft - also genug Futter und trockene Plätze auf üppig Stroh--zur Verfügung stehen, gut ihre "interne Heizung" hutzen können, um nicht unter der Kälte zu leiden. Wir sind dennoch froh, wenn sich der wunderschöne Winter zugunsten eines wunderschönen Frühlings-- ebenso wie Corona-- VERZIEHT! :)

05.02.2021

 

Wir haben einen erbaulichen, freudigen Weidewechsel hinter uns gebracht und sind gut auf der Waldzeltweide angekommen. Jetzt machen wir noch alles für den eisigen Wintereinbruch sicher. Gut, dass die Lämmer erst Mitte März erwartet werden.

Passt auf Euch auf!

04.02.2021

Passend zum
Ruf der zurückkehrenden Wildgänse über unseren Köpfen geht der vorerst letzte Tag auf der Winterweide zu Ende und wir rüsten zum Umzug auf die WaldZeltweide, denn die Lammzeit naht und wir wollen mit den hochtragenden Schafen zeitig die Wanderung hinter uns bringen. Futtertröge, Bürsten, die hölzerne Schäferin und vieles mehr haben heute schon die Waldzeltweide erreicht, morgen ziehen wir mit den Schafen hinterher, den Lämmern und dem Frühling entgegen 🍀🐑🐑🐑🐑

03.02.2021

Kranken Kindern helfen.

Solltet Ihr kleine Menschen mit belastendem Krankheitsbild (Kinder und Jugendliche mit ärztlichem Attest) kennen, gerne weiter sagen -
für einen Tag Schäfer oder Hühnerhirtin, Hundeführer oder Kleintierdompteur zu sein ist ebenso heilsam wie unsere regelmäßigen Fördermaßnahmen. Aber auch ein ganz privates Puppenspiel bei den Schafen oder einmal mit den Schafen durch die Wälder zu ziehen, kann ein stärkendes Erlebnis sein.
Auch Ausflüge von Kleingruppen von Kranken (wenn es coronakonform ist), können als Wunsch formuliert werden.
Es besteht eine Finanzierungsmöglichkeit.
So können wir gemeinsam Freude schenken, die hoffentlich die Lage ein winzig kleines Stück erträglicher macht und Kraft und Zuversicht spendet.

 

26.01.2021

 

Jetzt ist der Winter über das Land gekommen und wir genießen die Zeit in der Natur mit unserern Tieren und verrichten alle wichtigen Arbeiten rund um die Stallungen und was alles noch getan werden muss, bevor die Lammzeit losgeht. Eine intensive, vorfreudige Zeit, die uns auch Corona nicht trüben kann. Am Ende der Woche kommt die dritte Heulieferung und Mitte Februar geht es hinauf zur Waldzeltweide um im Schutze der Abgelegenheit dieses Standortes Mitte März die Lämmer zu begrüßen. Hier heißt es vorher noch Stromnetze zusätzlich zum vorhandenen Festzaun setzen, damit der Fuchs das Gelände nicht betritt. Im letzten Jahr sind wir damit gut gefahren. Wir können es kaum erwarten, bis es Frühling wird!

Derweil haben wir schöne Erlebnisse bei der Einzelförderung und der Auszeit bei den Schafen.

24.01.2021

Hier seht Ihr unsere Krainer Steinschafe, der Reihenfolge nach Sally, Mari, Smilla, Marla, Muriel, Silas (Hammel), , und die Krainer Mixe Bryanna (Krainer Steinschaf-Coburger-Mix) und Bryanna (Krainer Steinschaf-Merino-Mix). Im März erwarten Sally, Mari und Smilla Lämmer von Krainer Steinschafbock Baldur und wir können es kaum erwarten. Wir freuen uns riesig auf die neuen Mitglieder der Herde und dazu noch Nachfahren dieser vom Aussterben bedrohten Schafrasse, die einen rundum tollen Charakter, schöne bunte Wolle, eine gute Geländegängigkeit und gute, bescheidene Futterverwerter und Landschaftspfleger sind.

Auf unserem mobilen Begegnungshof HerzBerg-Herdecke möchten wir mit unserer kleinen schlachtfreien Erhaltungszucht diese bezaubernde Schafrasse voller Leidenschaft und Fazination fördern und uns in der Zusammenarbeit mit unseren Besuchern und Klienten ganz mit der Natur verbinden.

Wir hoffen sehr, dass sich die Corona-Lage bald entspannt.

Mehr zum Krainer Steinschaf unter

Erhaltungszucht Krainer Steinschaf

Tierpatenschaften

Berichte zu den Tierpatenschaften

Bericht 20. Januar 2021
Obwohl es die Tierpatenschaften erst seit Januar 2021 gibt, haben bis zum 20.Januar 2021 alle 15 HerzBerg-Schafe einen liebevollen Paten/eine liebevolle Patin für das Jahr 2021 gefunden.
Dies bedeutet nicht nur eine große finanzielle Unterstützung beim kostspieligen Unterhalt der Schafherde sondern ist auch von emotionalem Wert für die Tiere und für uns. Das Gefühl, hinter jedem Schaf einen Menschen zu wissen, der bereit ist, Geld (und nach Wunsch Zeit) in eines der geschätzten
HerzBerg-Tiere zu investieren und der, ebenso wie wir, darauf brennt, mehr von den Tieren zu erfahren und zu erleben,
trägt das Ganze auf eine ganz besonders schöne und stärkende Weise.
Auch die Erhaltungszucht und der Naturschutz erscheinen hier in einem neuen Licht, getragen vom Interesse von Menschen, die eine gefährdete Schafrasse und damit auch deren Arbeit als ökologische Landschaftspfleger aktiv unterstützen.
Und wie schön ist dabei der Gedanke, dass es dabei in keinster Weise um die Produkte der Schafe geht,
sondern um die Geschenke und um die Persönlichkeiten der Schafe selber!
Wenn wir bei unseren täglichen Aufgaben zu den Tieren gehen, sie versorgen und trainieren, am Stall arbeiten, Heu transportieren, die Weide säubern oder anderweitig vor Ort sind, dann sind die Paten im Hintergrund spürbar
und wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserem jährlichen Patenpicknick, bei dem alle Paten bei den Schafen zusammen kommen.
Aber auch bei den Jahreszeitenfesten und beim Erdfest, haben wir die Gelegenheit, in der Herde zu sein oder uns am "Weidepflegetag" mit den Arbeiten rund um die Schafe zu verbinden.
Wem das nicht reicht, der kann bei den Schafwanderungen, Filzkursen und Schäfergeburstagen oder beim
Angebot "Auszeit bei den Schafen" Zeit mit seinem Patenschaf in der HerzBerg - Herde buchen.
Ende März werden die neuen HerzBerg-Lämmer geboren von den Mutterschafen Sally, Mari und Smilla- für die kleinen Schafe sind dann auch Patenschaften möglich.

19.1.2021

Heute gab es wieder einen schönen Artikel in der Zeitung über unsere Tierpatenschaften und die Veröffentlichung des Buches

DAS KLEINE GOLD im Februar 2021

09.01.2021

 

Obwohl es die Tierpatenschaften erst seit Januar 2021 gibt, haben bis zum 9.Januar 2021 schon 9 HerzBerg-Schafe einen liebevollen Paten/eine liebevolle Patin für das Jahr 2021 gefunden. Dies bedeutet nicht nur eine große finanzielle Unterstützung beim kostspieligen Unterhalt der Schafherde sondern ist auch von emotionalem Wert für die Tiere und für uns. Das Gefühl, hinter jedem Schaf einen Menschen zu wissen, der bereit ist, Geld und Zeit in eines der geschätzten

HerzBerg-Tiere zu investieren und der, ebenso wie wir, darauf brennt, mehr von den Tieren zu erfahren und zu erleben,

trägt das Ganze auf eine ganz besonders schöne und stärkende Weise. Auch die Erhaltungszucht und der Naturschutz erscheinen hier in einem neuen Licht, getragen vom Interesse von Menschen, die eine gefährdete Schafrasse und damit auch deren Arbeit als ökologische Landschaftspfleger aktiv unterstützen.

Und wie schön ist dabei der Gedanke, dass es dabei in keinster Weise um die Produkte der Schafe geht,

sondern um die Geschenke der Schafe selber!

Wenn wir bei unseren täglichen Aufgaben zu den Tieren gehen, sie versorgen und trainieren, am Stall arbeiten, Heu transportieren, die Weide säubern oder anderweitig vor Ort sind, dann sind die Paten im Hintergrund spürbar

und  wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserem jährlichen Patenpicknick, wo alle Paten bei den Schafen zusammen  kommen. Aber auch bei den Jahreszeitenfesten und beim Erdfest, haben wir die Gelegenheit, in der Herde zu sein oder uns am "Weidepflegetag" mit den  Arbeiten rund um die Schafe zu verbinden.

Wem das nicht reicht, der kann bei den Schafwanderungen, Filzkursen und Schäfergeburstagen oder beim

Angebot "Auszeit bei den Schafen" Zeit mit seinem Patenschaf und in der HerzBerg - Herde buchen.

 

02.01.2020

 

Noch stehen die HerzBerg-Schafe am Stall im Winterquartier, bald aber ziehen wir wieder mit der Herde zu Fuß über Land auf die Waldzeltweide hinaus, um dort die Lammzeit im Schutze dieser abgelegenen Weide zu verleben. Unserer Krainer Steinschafe Sally, Mari und Smilla erwarten Mitte März wieder Lämmer und wir sind sehr gespannt, wer dann in unserer Herde geboren werden wird. Im letzten Jahr wurden Marla, Muriel und Silas geboren.

Es ist besonders schön zu wissen, dass bei unserer schlachtfreien Erhaltungszucht alle bei uns bleiben werden, die männlcihen Nachkommen ziehen mit 3 Monaten zu Anna von der Lohe in die Bockgruppe und machen dort Landschaftspflege. So können wir uns auf die Lammzeit und auf den Frühling freuen.

 

01.01.2021

 

Auch wenn derzeit wegen der Pandemielage noch alles unsicher erscheint, gehen wir zuversichtlich und mit Vorfreude auf das neue Jahr zu und freuen uns auf die Arbeit mit den Tieren, den Einsätzen mit den Menschen bei den Tieren und unserer Besuche in den Einrichtungen. Wir wünschen allen einen guten Start in ein gesundes und frohes neues Jahr, in welchem wir uns wiedersehen!