Ehemalige HerzBerg-Tiere

Hier findet Ihr die Tiere, die nicht mehr bei uns vor Ort wohnen aber immer noch in unserern Herzen sind. Sie haben unsere Geschichte, unsere Erlebnisse und Begegnungen mitgeprägt und sollen ebenso wie alle anderen Tiere unvergessen bleiben, auch wenn Sie umgezogen sind, was relativ selten vorkommt bei uns.

 

Aber in einer schlachtfreien Erhaltungszucht haben wir die Verantwortung, dass einerseits unser Tierbestand zum Wohle aller Tiere nicht aus den Nähten platzt, damit hygienisch und für uns bezahlbar und zu "stemmen" bleibt

und andererseits alle Tiere ein gutes, schlachtfreies Zuhause finden,

die nicht bei uns bleiben, wie zum Beispiel die männlichen Lämmer.

Diese gehen entweder in die Bockgruppe zu Kollegin Anna  von der Lohe in Hattingen BOCKGRUPPE 

zu Kollegin Anna  von der Lohe in Hattingen oder, wie zum ersten Mal in 2022, in eine andere liebevoll geführte, schlachtfreie Herde, zu welcher wir Kontakt halten.

Jade

 

Coburger Fuchs Jade, geboren 2017,

Tochter von Jenna, Mutter von Josefine und Janosch (Bockgruppe)

 

2021 Patenschaft vergeben

2022 Patenschaft vergeben

Jade ist mit fünf Lämmern und zwei Altschafen im August 2022 in eine andere schlachtfreie Herde umgezogen.

 

Jade ist ein eigenwilliges Schaf, das seinen eigenen Kopf hat. Wenn irgendwo eine Bank umfällt, dann meist, weil Jade sich daran gerieben hat oder sie anderweitig untersucht hat. Mutig wandelt sie inmitten großer Menschengruppen und wirkt davon wenig beeindruckt, auch wenn sie den Kontakt nicht aktiv sucht. Die Kinder finden Jade immer ganz zauberhaft, so dass sie eins der bestgestriegelten Schafe aus unserer Herde ist, auch wenn sie eigentlich vorher wenig dafür getan hat. Jade sucht von Zeit zu Zeit den Kontakt mit ihrer Mutter Jenna und es scheint dann so, als würden sie sich immer wieder mal kurz absprechen. Jade ist eines unserer ersten Schafe,  mit denen wir ab 2017 die Herde aufbauten. Ihr Sohn Joschi vom letzten Jahr lebt in der Bockgruppe.

 

Josefine

 

Coburger Fuchs Josefine, geboren 2019,

Tochter von Jade, Schwester von Janosch (Bockgruppe)

 

2022:Patenschaft vergeben

Pate: Thomas Licht, 01.01.2021-01.01.2022

 Josi ist mit ihrer Mutter Jade und Smilla und fünf Lämmern  im August 2022 in eine andere schlachtfreie Herde umgezogen.

 

Josefine wurde einen Tag nach der Geburt (2019)

aus uns unbekannten Gründen von ihrer Mutter Jade verstoßen und wurde von uns mit der Flasche aufgezogen. Sie profitierte davon, dass sich Großmutter Jenna ihrer annahm, und sie mit ihren Zwillingen Jorinde und Joringel in der Herde führte, so dass sie zumindest Orientierung und Schutz eines erwachsenen Schafes genießen und dadurch zu einem selbstbewussten gesunden Schaf aufwachsen konnte. In der Eigensinnigkeit ähnelt sie ihrer Mutter Jade, mit der sie sich inzwischen gut versteht. Daher ist Josefine eines der wenigen Schafe, die bei unserern Weidewechseln auch mal gerne selbst entscheiden würden, wo es langgeht. Josefine ist nicht so kontaktfreudig wie die anderen Schafe aber natürlich dennoch ein großer Schatz, den man gern haben muss.

 

Mia Mocca

 

Krainer Steinschaf-Coburger-Mix Mia Mocca, Tochter von Mari, geboren 2019

 

Pate: Ulrich Wruck, 01.01.2021-01.01.2022

 

Mia Mocca im November 2021 in eine andere schlachtfreie Herde umgezogen.

 

Mia Mocca ist ein zartes Schaf, dessen Abstammung vom Krainer Steinschaf man kaum erkennen kann. Deutlich überwiegen die äußeren Merkmale des Coburger-Fuchs-Vaters Franz, so dass man auf den ersten Blick kein Mix-Schaf erwarten würde. Mia Mocca ist im Gegensatz zu ihrer Mutter Mari immer ein wenig unsicher und zurückhaltend, überrascht aber auch zeitweilig dann durch ganz intensive Zuwendung zu einzelnen Klienten, die sie mit unerwarteter Nähe beschenkt. Ihre Wolle ist die des Coburger Fuchses.

 

 

Smilla

 

Krainer Steinschaf Smilla, Mutter von Santi (2021),

geboren März 2019

Patin: Connie Albers, 01.01.2021-01.01.2022

           Connie Albers, 01.01.2022-01.01.2023

 

Smilla ist mit fünf Lämmern und zwei Altschafen im August 2022 in eine andere schlachtfreie Herde umgezogen.

 

Smilla kam als Flaschenlamm aus einer anderen Herde aus Köln zu uns und wir zogen sie mit Freuden mit der Flasche auf. Sie war zart und klein und wurde damit sogar Hauptfigur einer wahren Geschichte, die wir immer wieder den Kindern erzählen. Smilla ist inzwischen groß und stark, mutig und lustig und hat ihren eigenen Kopf. Sie liebt Möhrenscheiben und ihre Herde, auch wenn sie darin immer ein bisschen auf eigenen Wegen wandelt. In den Krainer Steinschafbock Baldur hat sie sich im Herbst auf den ersten Blick verliebt und hat im März 2021 von ihm den kleinen behinderten Santi geboren, der vier Monate bei uns gelebt hat. Smilla ist im August 2022 mit fünf Lämmern und zwei Altschafen als eigene kleine Herde in die liebevolle schlachtfreie Halltung von Carmen Schmidt umgezogen, weil sie aufgrund eines Gehfehlers Probleme mit unseren zahlreichen Weidewechseln hatte und immer die Letzte war.

In der neuen kleinen Herde ist sie nun das Leitschaf :)

Santi Löwenzahn

 

Krainer Steinschaf Santi, geboren 04.März 2021-17.6.2021

Sohn von Smilla

 

Herzenspatin*: Petra Simon, 01.03.2021-01.03.2022

(Herzenspatenschaften sind etwas andere Patenschaften, erfahre mehr

 

Der kleine  Santi mit pechschwarzem Fell, geboren am 4.3.2021 von der weißen Smilla  ist ganz unverwechselbar, einzigartig und lebensstark, obwohl seine Beine nach der Geburt aus Schwäche den Dienst versagten und wir alle drei Stunden mit Smillas Milch in der Flasche fütterten.

Nach und nach  gelang es Santi im Liegen mit unserer Hilfe aus Smillas prallem Euter zu trinken, dann allmählich mit Hilfe zu stehen und zu laufen und auch kräftig aus Smillas Euter selbst zu trinken. Nun gibt es schon Minuten,

in denen Santi eigenständig stehen kann und die ersten Schritte macht.  Hoffentlich geht es so gut weiter mit Santi, dem kleinen Kämpfer, der uns zeigt, wie im Leben

Hell und Dunkel so nah beieinander liegen, dass es manchmal schmerzt und dass doch soviel Kraft und Hoffnung in allem liegt und der durch seine Bescheidenheit, seinen Mut und seine Stärke besticht!

 

April: Santi uns hat mit seiner großen Lebenslust überzeugt, ihn täglich beim Üben stundenlang zu begleiten und zu stützen, damit er mit seiner Mutter in der Herde laufen kann und dabei seine Muskeln und Nerven trainiert.

Das kleine gehbehinderte Lamm, was wach und zuversichtlich in die Welt blickt und ein lustiges Bürschchen ist, wird hoffentlich seine Mobilität weiter entwickeln, so dass es sich irgendwann eigenständig fortbewegen und damit ein gutes Schafsleben führen kann. Jeden Tag müssen wir neu prüfen, wie es weiter geht. Wir haben durch Santi sehr viel gelernt und eine Flut von menschlichem Mitgefühl und Hilfsbereitschaft erlebt, die uns mehr als glücklich macht und alle Mühen aufwiegt.

 

Juli: Santi hat uns verlassen, aber seine Geschichte ist hier geblieben, erfreut und berührt unser Herz und wird 2023 als Kinderbuch erscheinen, das Mut machen soll.

 

Solh

 

Krainer Steinschaf Solh, geboren 24.März 2022,

Tochter von Sally, Schwester von Salome, Selma und Silas

 

Patenschaft 2022: Leevke, Josse und Jarik

Solh ist mit vier Brüdern  und drei Altschafen im August 2022 in eine andere schlachtfreie Herde umgezogen.

 

Solh ist ein ganz besonders lebensfrohes Schäfchen, als Erstgeborene aus dem Letztgeborenen Zwillingspaar 2022 mit Schwester Salome von 12 Lämmern, die alle Friedensnamen in einer sehr unfriedlichen Zeit bekamen, startete sie als Tochter von Sally mit viel Lebenskraft und Lebensfreude ins Leben und ist, wenn auch fast die Jüngste,

gerne allen eine Nasenlänge voraus. Aber Solh folgt auch gerne ihre Mutter Sally nach, die sehr gewissenhaft und behütend ihre Kinder durch die Welt führt, was besonders schön anzuschauen ist.

Solh ist das arabische Wort für Frieden.#

 

 

Mirosh und Noah

Krainer Steinschafe Noah und Mirosh , geboren 15.März 2022,

Sohn von Mari, Zwillingsbrüder

Halbbrüder von Marla, Muriel, Merida und dem kleinen MU

 

Patenschaft 2022: Emma Schmidt

 

Noah ist ein feingliedriges, schönes Bocklämmchen, was noch recht vorsichtig durch die Welt marschiert. Er sucht derzeit noch viel die Nähe sener Mutter, springt und tollt aber auch gerne mit den anderen 11 Lämmern und seinem mutigen Bruder über die Wiesen. Er hat eine schöne klare

schwarz-weiße Zeichnung, ein sanftes Wesen und sieht seiner Mutter Mari recht ähnlich.

Mirosh springt und hüpft gerne mit den anderen 11 Lämmern über die Wiesen, liegt in der Heuraufe oder an der Seite von Hammel Silas.

Er hat eine schöne bunte Färbung,

schwarz-weiß-braune Zeichnung im Gesicht , ein liebes Wesen und sieht seiner Tante Sally recht ähnlich.

Mirosh ist im August zusammen mit seinem Bruder Noah und zwei weiteren Lämmern und drei Altschafen in die schlachtfreie Haltung von Carmen Schmitt umgezogen.

 

Miru

Krainer Steinschaf Miru , geboren 06.März 2022,

Sohn von Marla, Zwillingsbruder von Mona

 

Patenschaft 2022: Naminé und Mira Oye

 

Der kleine Miru wurde zusammen mit seiner Zwillingsschwester Mona von Mutter Marla etwas zu früh geboren, so dass sie nach der Geburt sehr klein und unbeholfen wirkten. Nach der ersten Starthilfe und einer verlängerten Zeit in der schützenden Box mit ihrer überaus fürsorglichen Mutter, zeigten sich die beiden aber als ganz besonders vorwitzig und unternehmungslustig. Daher verwundert es nicht, dass ausgrechnet Miru zusammen mit Schwester Mona derzeit unser zutraulichstes Lämmchen ist, was neugierig herankommt und sich ausgiebig kraulen lässt. Dabei sieht er ganz besonders niedlich aus, hat er doch ein besonders wolliges Köpfchen und macht lustige Bocksprünge. Miru ist Anfang August 2022 mit seiner Schwester und vier anderen Lämmern und drei Altschafen  in die schlachtfreie Haltung von Carmen Schmidt umgezogen.

Miru ist ein russischer Name und bedeutet Frieden.

 

 

Fridur

Krainer Steinschaf Fridur, geboren 10.März 2022,

Sohn von Fey

 

Patenschaft 2022 : Juli Marlene Hoppe

 

Fridur ist unser stärkstes Böckchen, fällt aber nur durch seine Größe auf. Ansonsten ist so friedlich wie sein Name, er ganz lieb und vorsichtig, spielt mit den anderen Lämmern und folgt artig seiner Mutter Fey, die ihn  seit der Geburt sehr gewissenhaft und ausdauernd bei jedemn Schritt begleitet und anleitet. So behütet entwickelt sich Fridur prächtig und ist ein wahrer Augenschmaus, noch ist er nicht so zutraulich wie Rahu und Rani oder Mona und Miru, aber sicherlich wird das bald kommen.

Fridur ist Anfang August 2022 mit seiner Schwester und vier anderen Lämmern und drei Altschafen  in die schlachtfreie Haltung von Carmen Schmidt umgezogen. Fridur ist ein isländischer Name und bedeutet Frieden.

 

Rahu und Rani

 Krainer Steinschafe Rahu und Rani, geboren 11.März 2022, Söhne von Raya, Zwillingsbrüder

 

 

 

Der schöne kleine Rahu ist das einzige Bocklämmchen mit kleinen Hörneransätzen. er ist besonders zutraulich und verschmust, unerschrocken und zugewandt. Er sucht immer wieder von selbst die Nöähe der Menschenund lässt sich dort nieder. Zudem trägt er die außergewöhnliche braune Färbung seiner Mutter Raya und gleicht ihr auch von seinen harmonischen Körperformen.

Der kleine Rani ist ein besonders mutiges Bocklämmchen. Er ist sehr unerschrocken und versucht sogar den Border Collie zu vertreiben, wenn er ihn sieht. Er sucht immer wieder von selbst die Nähe der anderen Lämmchen und tobt und springt über die Wiese.

Zudem gleicht er seiner Mutter Raya in ihren harmonischen Körperformen, hat aber die Graufärbung seines Vaters Nil erhalten. Er ist ein lustiges kleines Böckchen, was Anfang August 2022 kastriert mit seinem Bruder Rahu in die Bockgruppe von Kollegin Anna von der Lohe gewechselt ist.

 

 

Krainer Steinschafhammel Kleiner Mu, geboren März 2021, Sohn von Mari, Bruder von Merida

 


 

Mu ist der Sohn von Mari und Zwillingsbruder von Mérida. Als Jüngster in der Gruppe, weiß er sich dennoch zu behaupten. Mit seiner schönen bunten Krainer Steinschaf Färbung ähnelt er nicht nur seiner Mama Mari und seinem Papa Baldur, sondern auch seinem Halbbruder Silas sehr.

Mu ist ein forsches Bürschchen, dessen Vorliebe die Wurzelbürste ist. Immer und immer weiter soll man kämmen, bis das langhaarige Fell nur so wallt.

Ist gerade einer seiner Freunde mit Bürsten dran, findet er das wenig erbaulich und stupst beharrlich an, bis er selbst drankommt.

Und noch eine Besonderheit hat er- warum bequem aus den Lücken der Raufe fressen, wenn man doch seitlich daran hochsteigen und von oben darangehen kann?!